Bild der Woche: 48 / 2008
Svea: Die Weihnachtszeit hat begonnen. Für mich jetzt offiziell seit gestern. Denn was gehört zu Weihnachten dazu? Richtig, Plätzchen backen. In einem plötzlichen Anflug von Tatendrang wollte ich gestern Abend eigentlich Bratäpfel machen. Blöd nur, dass auf einmal keiner Hunger drauf hatte. Einen einzelnen Bratapfel zu backen war mir dann doch zu blöd. Weil ich so leicht natürlich nicht aufgeben wollte, habe ich mich sofort ins Wohnzimmer gesetzt und sämtliche Backbücher durchstöbert – nichts tolles dabei. Bis mir dann auf einmal Kathrins Kokosmakronen eingefallen sind. Die, die wir letztes Jahr in der letzten Mathestunde vor Weihnachten gegessen haben und mal wieder nicht aufhören konnten. Und dabei „Das Leben des Brian“ geguckt haben. Aber das wird an dieser Stelle schnell verdrängt. Mir war gar nicht mehr bewusst, wie GUT diese Plätzchen eigenlich schmecken. Da fehlt nur noch der Tee, der Adventskranz und der Tannenbaum. Eine warme Decke wär auch nicht schlecht. Und dann ist Weihnachten. Ganz egal, ob wir eigentlich erst den ersten Advent haben!
Lars: Es war endlich wieder so weit. Nach Ewigkeiten war ich endlich wieder im Schnee, genauergesagt das letzte Mal seit dem 28. März, an dem ich mit Svea in Bruchhausen Ski bzw. Snowboard fuhr. Heute aber waren Cathi, Kerstin und ich in Altastenberg bei Winterberg – ich bin das erste Mal seit sage und schreibe 3,5 Jahren mal wieder Ski gefahren, die Zwischenzeit füllte Snowboarden, wobei die Frage war inwiefern das wirklich klappte. Umso glücklicher war ich, als ich bemerkte, dass ich immer noch genauso gut fuhr wie früher, auch wenn Kerstin uns immer davon fuhr. Irgendwann mussten wir aus logistischen Gründen einen Wald kreuzen, da wir sonst zu einem anderen Lift endlos weit hätten laufen müssen. Allerdings sollte sich dieser Waldweg als schlechte Entscheidung entpuppen. Cathi fuhr als Erste und fiel prompt zu Boden. Anschließend ich, kurz darauf auch Kerstin. Wobei dies mein einziger Fall für den Tag sein sollte, auf dem Rest des Weges fielen wir bzw. die Anderen weitere etliche Male hin, was sich auch ewig lang zog, da sie teilweise feststeckten und immer wieder von Neuem hinfielen, so wie Kerstin auf dem Foto. Zugegebenermaßen war diese Situation verdammt lustig und wird sicherlich als eines der prägnantesten Ereignisse des Tages wichtig bleiben.



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